Grundlagenforschung auf international höchstem Niveau
Im KIT-Zentrum KCETA wird experimentelle und theoretische Forschung und Lehre an den Schnittstellen von Astronomie, Astrophysik, Elementarteilchenphysik und Kosmologie betrieben. Internationale Großprojekte der erkenntnisorientierten Grundlagenforschung bilden die Basis und die verbindende Klammer der vielfältigen Aktivitäten. KCETA ist damit eine einzigartige Plattform zur Erforschung der fundamentalen kleinsten Bausteine der Materie und ihrer Wechselwirkungen sowie ihre Bedeutung und Rolle bei der Entstehung und der Evolution der größten Strukturen des Universums.
Die wissenschaftlichen Fragen zielen auf ein umfassendes Verständnis der fundamentalen Bausteine der Materie und ihrer Wechselwirkungen im Labor und im Universum:
- Was ist der Ursprung der Masse?
- Wie groß ist die Masse des Neutrinos und was ist seine Rolle bei der Strukturbildung des Universums?
- Was ist die Dunkle Materie?
- Woher stammt die hochenergetische Kosmische Strahlung, und um welche Teilchen handelt es sich?
- Wie fügen sich die verschiedenen Teilchen und Kräfte zu einem kohärenten Bild zusammen? Gibt es eine Universalkraft?
- Was ist der Ursprung der Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie?
- Gibt es mehr als vier Dimensionen?
Das KIT-Zentrum kann sich auf die bewährte Tradition in der Zusammenarbeit stützen, die insbesondere im Exzellenzzentrum für Teilchen- und Astroteilchenphysik CETA und im größten deutschen Graduiertenkolleg seit vielen Jahren gelebt wird.
KCETA umfasst die Institute an der Universität Karlsruhe
- das Institut für Experimentelle Kernphysik (EKP) ,
- das Institut für Theoretische Teilchenphysik (TTP),
- das Institut für Theoretische Physik (TP),
sowie am Forschungszentrums Karlsruhe
- das Institut für Kernphysik (IK).
Assoziierte Einrichtungen in KCETA, die sich mit dem Teil ihrer Ressourcen am Helmholtz-Programm Astroteilchenphysik bzw. Elementarteilchenphysik beteiligen, sind die folgenden Institute des Forschungszentrums Karlsruhe
- das Institut für Technische Physik (ITP),
- das Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE),
- das Institut für Wissenschaftliches Rechnen (IWR).
Den Aufbau des KIT-Zentrums verdeutlicht das KCETA-Organigramm.
